Das Urteil im Fall der Ermordung des Journalisten Slavko Ćuruvija wurde am 2. Februar dieses Jahres verkündet, fast zehn Monate nach seiner Verkündung, und wie Danas im Berufungsgericht in Belgrad mitgeteilt wurde, geschah dies, weil das Urteil erst dann geschrieben wurde Urteil vom Gericht versandt.
„Bis dahin war das Verfahren vertraulich und niemand außer den Mitgliedern des Gremiums kannte den Inhalt des gefällten Urteils“, stellt das Berufungsgericht fest.
Die Übermittlung des Urteils bedeutet, dass das schriftliche Urteil vom Standesamt an den erstinstanzlichen Senat übermittelt wird, der es dann an die Verfahrensbeteiligten weiterleitet.
Neben dem eigentlichen Inhalt des Urteils, das die des Mordes an Slavko Ćuruvija Angeklagten freisprach, sorgte auch die Frist für Kontroversen, die das Gericht für die Verkündung des Urteils benötigte.
Wie auf der Website des Berufungsgerichts angegeben, hat das Gremium der Sonderabteilung für organisierte Kriminalität sein Urteil am 19. April 2023 nach der Anhörung gefällt. Die Urteilsverkündung wurde am 2. Februar 2024 auf der Website des Gerichts veröffentlicht. Das Berufungsgericht klärte nicht, warum es zehn Monate dauerte, bis das Urteil an das erstinstanzliche Gericht übermittelt wurde.
Mehrere Richter, mit denen Danas sprach, bezeichneten den Zeitraum zwischen der Entscheidung und der Verkündung des Urteils als „ungewöhnlich lang“ und bemerkten, dass sie nicht genau wissen könnten, warum es so lange gedauert habe.
Sie fügten hinzu, dass an einer so langen Frist nichts Illegales sei, dass es jedoch notwendig sei, die Erlaubnis des Gerichtspräsidenten einzuholen, um die Frist für die Ausarbeitung des Urteils zu verlängern.