Deutscher Kanzler Friedrich Mertz unterstützt den Weg der Länder des westlichen Balkans zur der Europäischen Union, es sagt Deutsche Welle (DW).
„Ich möchte noch einmal betonen: Diese Länder, die wir die Staaten des Westbalkans nennen, gehören zu uns“, sagte Mertz am Mittwoch, 22. Oktober, in London nach einer Konferenz im Rahmen des sogenannten Berliner Prozesses.
Die deutsche Bundeskanzlerin sagte den Vertretern dieser Länder, dass sie als EU-Mitglieder willkommen seien.
„Wir behandeln einander als gleichberechtigte Partner, was in einer Region, die noch immer von den Schatten der Vergangenheit heimgesucht wird und in der es noch immer eine nationalistische, spaltende Rhetorik gibt, keine geringe Leistung ist“, sagte Friedrich Mertz.
Eine Botschaft für Serbien und den Kosovo
Der deutsche Bundeskanzler forderte insbesondere Serbien und den Kosovo auf, ihre Differenzen zu überwinden. „Es ist an der Zeit, dass diese beiden Länder ihre Verpflichtungen vollständig umsetzen“, sagte er.
Mertz betonte zudem, dass es in der Hand jedes einzelnen dieser Länder liege, ob und wann sie der EU beitreten. „Reformen in diesen Ländern sind der Schlüssel dazu, und wir als Europäische Union können und werden hier keine Rabatte gewähren.“
Die nächste Konferenz des Berliner Prozesses, der auch der Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Ländern des Westbalkans dienen soll, soll im kommenden Jahr in Montenegro stattfinden.
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