Wachsende Kapazitäten von Solar- und Windenergie hätten es der Welt ermöglicht, einen wichtigen Punkt für die Dekarbonisierung des Stromnetzes zu erreichen: Im Jahr 2023 würden erneuerbare Quellen erstmals über 30 Prozent des Stroms produzieren, schreibt das Portal. Klimaanlage 101.
Dies sind die Ergebnisse des neuen, fünften Jahresberichts in Folge des Forschungszentrums Ember. Wenn wir Kernkraftwerke mit einbeziehen, liefern erneuerbare Energien weltweit mehr als 40 Prozent des Stroms.
Das Ergebnis ist, dass die Kohlenstoffintensität der Stromerzeugung auf ein neues Minimum gesunken ist und 12 Prozent unter dem im Jahr 2007 verzeichneten Höchstwert liegt. Die Kohlenstoffintensität ist ein Maß dafür, wie viele Gramm Kohlendioxid bei der Erzeugung einer Kilowattstunde freigesetzt werden Strom.
Darüber hinaus vielen Dank das Wachstum von Solarkraftwerken und WindparksEs ist möglich, dass wir im Stromerzeugungssektor im vergangenen Jahr den Höhepunkt der Emissionen von Gasen erreicht haben, die den Planeten erwärmen, was einen entscheidenden Wendepunkt in der Energiewende darstellt. Ein dauerhafter Rückgang fossiler Brennstoffe im globalen Maßstab sei nun unausweichlich, argumentieren die Autoren.
„Das Tempo des Emissionsrückgangs hängt jedoch davon ab, wie schnell die Revolution der erneuerbaren Energien voranschreitet“, betont Dave Jones von Ember.
Doppelt so viel neuer Strom aus der Sonne im Vergleich zu Kohle
Angeführt wird die Energiewende nach wie vor von der Solarenergie, deren Produktion im Jahr 2023 um 23 Prozent gestiegen ist. Damit behielten Solarkraftwerke zum neunzehnten Mal in Folge die schmeichelhafte Position der am schnellsten wachsenden Energiequelle.
Darüber hinaus kam doppelt so viel neuer Strom aus der Sonne wie aus Kohle, dem umweltschädlichsten fossilen Brennstoff. Wenn man bedenkt, dass die Zahl der Installationen Ende letzten Jahres gestiegen ist, wird im Jahr 2024 ein noch größerer Anstieg der Solarenergie erwartet.
Zum zweiten Mal in Folge übertrifft die Solarenergie die Windparks als größte neue Stromquelle. Im vergangenen Jahr stieg die Produktion aus Wind um 10 Prozent.
Die meisten erneuerbaren Energiequellen werden von China gebaut, das im Jahr 2023 weltweit 51 Prozent der neuen Solarkraftwerke und 60 Prozent der Windparks entwickelte.