Eine internationale Untersuchung der britischen Zeitung „The Guardian“ hat einen beunruhigenden Zusammenhang zwischen der „Free Birth Society“-Bewegung und einer Reihe von Tragödien während Geburt auf der ganzen Welt.
FBS, die Gemeinschaft, die fördert Geburten ohne medizinisches PersonalFehlende Überwachung oder pränatale Versorgung wurde mit mindestens 48 tödlichen oder schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen in Verbindung gebracht. In 18 Fällen erhielten Journalisten medizinische Dokumente, Aussagen der Eltern und andere glaubwürdige Beweise, die den direkten Zusammenhang zwischen dem Fehlen von Überwachung oder pränataler Versorgung bestätigen. medizinisch Hilfe und fatale Folgen.
Die Organisation wird von den ehemaligen Doulas Emily Saldaya und Yolanda Norris Clark geleitet, die Frauen über einen Podcast, Online-Kurse und geschlossene Social-Media-Communities dazu ermutigen, sich vom medizinischen System zu „befreien“ und „radikale Verantwortung“ für den Ausgang der Geburt – einschließlich des Todes des Babys – zu übernehmen.
Trotz minimaler Qualifikationen haben die Gründerinnen eine weltweit bekannte Plattform aufgebaut, die bis 2018 Millionen von Dollar Umsatz generiert hat, schreibt der Guardian.
Eine gefährliche Ideologie, die medizinisches Wissen ignoriert
Experten weisen darauf hin, dass es sich hierbei um eine gefährliche Ideologie handelt, die grundlegende medizinische Kenntnisse ignoriert. In einigen dokumentierten Fällen sind Babys gestorben, nachdem sie im Geburtskanal stecken geblieben waren – Komplikationen, die in Krankenhäusern routinemäßig behandelt werden.
In anderen Fällen erlitten Säuglinge aufgrund des anhaltenden Sauerstoffmangels dauerhafte Hirnschäden, während Mütter ohne rechtzeitiges Eingreifen schwere Nachblutungen nach der Geburt erlitten.
Elemente des Kultes
Die Forschung zeigt außerdem, dass FBS als geschlossene Gemeinschaft mit sektenähnlichen Elementen agiert, etwa durch Druck, medizinische Versorgung zu vermeiden, durch die Normalisierung risikoreicher Entscheidungen und durch das Vertuschen von Tragödien, um das Image der Bewegung zu wahren. Frauen, die Misstrauen äußern oder in Notfällen Hilfe suchen, werden oft verurteilt und ausgegrenzt.
Obwohl die meisten Gesundheitsexperten die Bewegung als „unverantwortlich und lebensbedrohlich“ verurteilen, gewinnt FBS zunehmend an Einfluss, insbesondere bei Frauen, die zuvor negative Erfahrungen in Krankenhäusern gemacht haben.
Während die globale Debatte andauert, sind die vom Guardian dokumentierten Fälle eine tragische Erinnerung daran, dass die Romantisierung der „natürlichen Geburt“ ohne professionelle Hilfe tödliche Folgen haben kann.
Quelle: Guardian
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