Ehemaliger Chef der Belgrader Polizei Er wirkt wie ein sehr wütender Mann, der auf Rache sinnt. Das ist nicht gut für die progressive Regierung, insbesondere in der jetzigen Situation, in der ihre Erfolge eher schleppend verlaufen. Denn wenn Vucic Er ist nicht in der Lage, die Auseinandersetzungen bei der Polizei einzudämmen – was ist er? Batu Gašić und Eru Ojadnić unter einem Zelt?
Der gesamte Fall verdeutlicht die Folgen des politischen Missbrauchs der Polizei. Laut der Klage soll ein überzeugter Loyalist an der Spitze der UKP einen einfachen Loyalisten zum Polizeichef von Belgrad ernannt haben. Wussten der Staatschef und das gesamte Ćaciland davon oder hätten sie davon wissen müssen?
Aus Vučićs Aussage nach Milićs Verhaftung lässt sich schließen, dass er sich seinen Feinden nicht entgegenstellen wird; man kann daraus schließen, dass er zumindest mit den Machtkämpfen innerhalb der MUP vertraut war. Sam trägt die Hauptverantwortung dafür.
Mein Name ist Krichak, Marko Krichak
Noch am Vortag schien die ganze Angelegenheit um die Liquidierung der Mafia im Restaurant „27“ abgeschlossen. VJT stellte fest, dass Milić zum Tatzeitpunkt nicht am Tatort war, Boske gestand den Mord, die Leiche von Nešović Baja wurde gefunden und ordnungsgemäß beerdigt. Nun muss nur noch die Untersuchung formell abgeschlossen werden, und dann wird sich Ministerpräsident Macut dazu äußern, ob er am nächsten Tag im „27“ zu Mittag gegessen hat oder nicht.
Deshalb hallte Milićs Strafanzeige wie ein Schuss mitten im Restaurant wider. Von großer Bedeutung ist hierbei die Aussage des Restaurantbesitzers „27“, die sein Kollege Vuk Cvijić in „Radar“ veröffentlichte.
Es geht um die Behauptung des Besitzers, Marko Krichak habe ihn bei der Polizei geschlagen, aber nicht um den Grund. Vielleicht, um die Anschuldigungen gegen Milić zu bestätigen, vielleicht aber auch aus einem anderen Grund.
Montenegrinische Verbindung
Bezeichnend ist auch, dass die ersten Informationen über den Mord am 27. von dem montenegrinischen Flüchtigen Miloš Medenica in den sozialen Netzwerken veröffentlicht wurden – einen ganzen Tag vor der Polizei. In seiner Bekanntmachung erhob er zudem schwere Vorwürfe gegen Milić.
Offiziell stellte sich heraus, dass seine Behauptungen zur Hälfte richtig waren. Woher er die Informationen hatte, ist jedoch weiterhin unbekannt – ob sie aus dem Untergrund oder dem serbischen Innenministerium stammten.
Wenn Milićs Aussage in der Strafanzeige stimmt, wurde er wegen Kričko inhaftiert und – wie sich herausstellte – aus dem Amt geflohen. Noch schlimmer ist sein enormer Einflussverlust. Kann Kričko im Ring als Sieger hervorgehen? Oder hat der Rückkampf begonnen, um seine Beliebtheitswerte in der Grauzone des Regimes zu wahren? Ist es in diesem Zusammenhang denkbar, dass Milić sein Wissen über Kričkos brutale Übergriffe auf Nikolina Sinđelić und andere Studenten in der Garage der serbischen Regierung im letzten Sommer preisgibt?
Offenes Ende
Der ehemalige Belgrader Polizeichef weiß alles über jeden. Selbst wenn die Strafanzeige abgewiesen wird, wird Milić die Gelegenheit nicht verpassen, im bevorstehenden Prozess wegen unterlassener Anzeige darüber auszusagen. Es ist klar – er schlägt zurück. Und da der Chef der UKP Vučićs persönliche Wahl war, ist es unwahrscheinlich, dass die Angelegenheit in Krička enden wird. Es sei denn, es kommt zwischenzeitlich zu einem größeren Deal.
Doch das Kind ist in den Brunnen gefallen. Milićs Auseinandersetzung mit den rivalisierenden Figuren der Unterwelt und seine Anschuldigung, Kricak habe seine Verhaftung inszeniert, sind zugleich ein Abbild und ein Beispiel für Vučićs Regime. Abgesehen von Intrigen, Gewalt und einem skrupellosen Kampf um Macht und Geld ist davon nichts mehr übrig.
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