Das Abkommen zwischen Serbien und der Europäischen Union (EU) über die operativen Aktivitäten der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache (Frontex) wurde am Dienstag, 25. Juni, in Belgrad unterzeichnet, auf dessen Grundlage nicht nur Frontex-Truppen eingesetzt werden an den Grenzen Serbiens zu Bulgarien und Ungarn, aber auch an den Grenzen zu Drittstaaten.
Dies ist das zweite Abkommen dieser Art, das Serbien mit Frontex unterzeichnet hat, und laut dieser Vereinbarung und nach Meinung des Innenministers Ivica Dačić sollte dies auch der Fall sein „trägt wesentlich zum gemeinsamen Kampf gegen Kriminalität und irreguläre Migration bei“.
Er wies darauf hin, dass Serbien seine Grenzen schützt, aber auch die Sicherheit und Stabilität ganz Europas schützt und gewährleistet.
Die für Innere Angelegenheiten und Migration zuständige EU-Kommissarin Ilva Johansson erklärte, sie habe die Grenzen Serbiens zu Bulgarien und Ungarn besucht und sei von der guten Zusammenarbeit zwischen der serbischen Polizei und Frontex überzeugt.
Sie wies darauf hin, dass mit Hilfe des neuen Abkommens zwar Frontex-Mitglieder an den Grenzen zu Bosnien und Herzegowina und Nordmazedonien eingesetzt werden könnten, gemeinsame Aktionen aber unter dem Kommando Serbiens stattfinden würden.
„Im Kampf gegen das Netzwerk der Migrantenschmuggler haben Sie sowohl Engagement als auch Ergebnisse gezeigt“, sagte Johansson und fügte hinzu, dass die Zahl der irregulären Migranten aus Serbien in die EU sichtbar zurückgegangen sei.
Quelle: FoNet